Capsule Wardrobe

Ein Jahr Capsule Wardrobe – ein Rückblick, ein Ausblick

Unglaublich, dass es schon mehr als ein Jahr her ist, dass ich das Konzept der Capsule Wardrobe für mich entdeckt habe. In dem Post „10 item wardrobe“ habe ich das erste Mal davon geschrieben.  Was hat mich damals so angesprochen an dem Konzept? Einerseits hatte ich acht Monate vorher ein Kind bekommen. Sprich: In meinem Kleiderschrank war viel, was ich gar nicht anziehen konnte und noch mehr, was ich nicht mehr anziehen wollte. Im Rückblick bin ich richtig überrascht, wie sehr sich mein Stil verändert hat seit ich schwanger geworden bin. Die Anforderungen an meine Garderobe sind ganz andere geworden. Und natürlich habe ich mir früher gar nicht so viele Gedanken darüber gemacht, ob das, was ich da kaufen zu dem passt, wie ich mich gerne anziehe. Aber mittlerweile ist es für mich essentiell, dass ich in den Kasten greifen kann, und mich immer gut angezogen fühle. Es ist rund herum genug Aufregung, als dass ich das Drama vor dem Schrank ertragen könnte. Und ich habe auch nicht die Zeit, mir erst mal den Jogginganzug anzuziehen und mich dann noch umzuziehen, wenn ich raus gehe.

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Wo befinde ich mich also im Moment? Ich will nicht lügen, ich bin noch immer auf der Suche und je nach Stimmungslage mal mehr und mal weniger zufrieden mit den Dingen, die ich anzuziehen habe. Außerdem ist mit Beginn der Selbstständigkeit das Thema aufgetaucht, dass ich doch eine ganz kleine Kapsel an Businessoutfits brauche. Das harrt also der Erledigung. Und weil ich nicht einfach losgehe und was kaufe, suche ich erst mal Inspiration auf Pinterest. Im Großen und Ganzen bin ich aber nach wie vor begeistert von dem Konzept.

Ich halte mich nicht an eine fixe Zahl, versuche aber, nicht mehr als 40 bis 45 Stücke im Einsatz zu haben. Dazu zähle ich keine Leggings, Unterwäsche oder einfache Tops, die ich nur drunter ziehe. Schuhe und Jacken sind auch ausgeschlossen. Aber auch hier versuche ich, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Außerdem passe ich meine Garderobe nicht streng nach Monaten an. Das hat was mit dem Wetter zu tun. Heuer war es lange in den Herbst hinein noch sehr schön sonnig und auch warm. Darum hat meine Sommergarderobe heuer länger in meinem Schrank gehangen. Jetzt, wo der Winter da ist, habe ich noch einige Kleider rausgenommen und greife im Moment fast ausschließlich zu Jeans und Shirts mit Cardigans. So variiere ich immer ein bisschen.

Was ich auf jeden Fall für mich festgestellt habe:

  • Je monochromer die Garderobe, desto leichter lässt sich alles kombinieren. Überraschung!
  • Meine Farben sind, schwarz, weiß, blau und grau. Vor allem weiße Shirts mit dunkelblauen Streifen haben es mir angetan.
  • Buntere Farben sind für mich was für den Frühling und Sommer. Und jetzt, wo ich dieses Konzept habe, ist mir das auch klar geworden und ich kann mich drauf freuen bzw. neige ich nicht mehr dazu, mir jetzt ein gelbes T-Shirt zu kaufen, weil ich glaube Farbe zu brauchen und es dann nicht anzuziehen.
  • Das Konzept der Capsule Wardrobe hat mich davon befreit, einfach in ein Geschäft zu gehen und unnötige Kleidungsstücke zu kaufen, weil ich mich gerade unwohl fühle oder weil ich das Gefühl habe, nichts anzuziehen zu haben.

Wer Lust bekommen hat, die Kapsel auch mal auszuprobieren, dann schaut euch diesen Beitrag an, den ich zusammengestellt habe „Meinen Stil finden – Capsule Wardrobe und achtsameres Kleiderkaufen“. Vielleicht wär das ja mal ein Neujahrsvorsatz, den Kleiderschrank in Angriff zu nehmen. Frohes Anfangen.

Hier noch eine Blogserie, die ich dazu auch empfehlen kann:

Alles Liebe,
eure Aufräumerin

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