Aufräumen · Aufräumen im Kopf

Aufschieberei – Nach dem Lernen ist mein Zimmer sauber!

Dieser Beitrag erschien zuerst auf http://www.dieaufräumerin.at.

Im Studium haben wir oft gescherzt: „Nach dem Lernen ist mein Zimmer sauber.“ Womit wir sagen wollten, dass wir nichts geschafft haben, aber dafür jetzt endlich mal wieder alles verräumt, abgestaubt, geputzt und gesaugt war. Aufschieberei vom Feinsten. Heute morgen sah mein Schreibtisch so aus:

Und da musst ich an diesen Spruch denken. Weil natürlich meint er einerseits, dass man sich vor der Arbeit gedrückt hat, dass man eigentlich was anderes machen wollte und dass Lernen noch schlimmer als Aufräumen ist. Aber für mich steckt da schon auch noch was anderes dahinter. Nämlich dass es so zu sein scheint, dass wir in aufgeräumter Umgebung – gerade wenn es darum geht, anzufangen – besser funktionieren. Es fällt uns leichter, uns hinzusetzen, das Buch aufzuschlagen, das Skript zur Hand zu nehmen, das Angebot zu schreiben, wenn alles an seinem Ort ist und wir uns nicht durch das Chaos wühlen müssen, bis wir einen Stift gefunden oder die Zahlen vom letzten Mal zur Hand haben.

„Tidy space tidy mind“ steht auf meiner Website. Da ist was dran. Damit will ich nicht sagen, dass wir nie Chaos um uns haben sollen oder manchmal sogar brauchen. Aber mir scheint der Prozess des Ordnungschaffens im Außen unerlässlich zu sein, um auch innerlich zur Ruhe zu kommen und sich konzentrieren zu können. In diesem Sinne habe ich verräumt, weggegeben und schlussendlich sogar noch kurz den Staubsauger ausgepackt. Jetzt sitze ich an diesem schön zusammengeräumten Schreibtisch und habe einen produktiven Tag.

 

Die 15 Minuten von heute morgen waren also gut investierte Zeit. Und da ich ja im Grunde weiß, wo alles seinen Platz hat, dauert es in der Tat nicht länger, eine „Generalreinigung“ zu machen. Vielleicht ist dieser Post heute für den einen oder die andere ein Schups, auch wieder mal einen kleinen Bereich anzugehen, der einem eh schon länger im Magen liegt. Es ist dann eh schneller vorbei, als man befürchtet.

Alles Liebe,
eure Aufräumerin

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